Die angegebenen Preise beinhalten
nur die Kursgebühr. Für
die meinsten Workshops können
Detailprogramme angefordert werden. Programmänderungen
vorbehalten
INHALTSBESCHREIBUNG
Grundlagen
Workshops für Einsteiger und Teilnehmende mit Vorkenntnissen. Handwerkliches Geschick kann sich gleichzeitig mit der Entfaltung des kreativen Potentials entwickeln. Wir lernen die Kraft intuitiven Gestaltens, die Wirkung und Bedeutung bestimmter Materialien, Formen und Farben kennen. Eine ganzheitliche Betrachtungsweise unterstützt uns, materialgerecht eigene Ideen zu realisieren Durch eine individuelle Betreuung können
Einsteiger die Grundtechniken kennenlernen, Fortgeschrittene erweitern
das bereits vorhandenen Niveau und lernen Neues dazu.
Fortgeschrittene und Profis
Die Spezialkurse werden von profilierten
Gastdozenten, (meistens Fachlehrern von
Schmuckschulen) geleitet. Die zu einer
Teilnahme erforderlichen Vorkenntnisse
sind vom Kurs abhängig. Im Zweifelsfall bitte bei der Design Werkstatt
anfragen. Die für die diese Workshops benötigten Spezialwerkzeuge
stehen in der Regel zur Verfügung.
10 Silberschmieden 15.07. – 21.07.
Es wird immer
schwieriger, eine Gelegenheit
zum Erlernen dieser hochinteressanten
Technik zu finden. Die Realisierung
von Silberschmiedearbeiten erfordert
eine kompetente Anleitung und eine
aufwändige Ausstattung
mit entsprechendem Werkzeugen. Kupfer und Silberbleche können
in üblichen Dimensionen und Mengen am Ort bezogen werden.
Dieser Kurs bietet die Gelegenheit, verschiedene klassische Silberschmiedetechniken
kennenzulernen und zu erproben.
Kursleitung: Karl Geiger, nach der Lehre zum Silber- und
Goldschmied studierte er an der Fachschule in Schwäbisch Gmünd.
Danach arbeitete er acht Jahre bei der alteingesessenen Berner
Silberschmiede Pochon, deren Wurzeln ins 17. Jh. reichen. K.Geiger
ist durch seine Berufserfahrung mit den schwierigsten Techniken
vertraut.
11 Duftbehältnisse, Amulett & Talisman 22. 07. – 28. 07.
Ausgangspunkt ist eine kleine Sammlung angenehm duftender Kräuter, ätherische Öle, oder glücksbringender Materialien, Fundstücke und Lieblingsdinge. Die Teilnehmenden dieses Workshops sind eingeladen, solche Dinge, die für die persönliche Ausstattung der Behältnisse geeignet sind, zum Kurs mitzubringen. Die Herausforderung liegt in der Gestaltung und Umsetzung eines ungewöhnlichen Behältnisses. Am Anfang steht die Entwicklung der Idee durch Skizzen, Entwürfe und den Bau von Modellen. Beim Realisieren der Idee werden elementare Techniken des Goldschmiedens gezeigt und angewendet. Die Oberflächengestaltung ist ein wichtiger Aspekt. Der Schwierigkeitsgrad ist abhängig vom Entwurf des Schmuck-Stücks. Gearbeitet werden kann in vielen Materialien in Verbindung mit Metall (bevorzugt Silber). Der fertige Schmuck kann als Anhänger getragen werden.
Kursleitung: Norbert Mack, hatte nach seinem Schmuckdesign Studium an der Fachhochschule für Gestaltung ein eigenes Atelier und war bis Anfang 2011 Dozent an der Goldschmiedeschule in Pforzheim.
12 Edelsteine fassen 29.07. – 04.08.
Die Herstellung von Fassungen kann viel Zeit beanspruchen. Deshalb können die Teilnehmenden vor Kursbeginn Steine Ihrer Wahl besorgen und dazu passende Fassungen oder sogar Schmuckstücke anfertigen, die dann ausgefasst werden können. Zu Übungszwecken werden Fassungen mit Stein zur Verfügung gestellt. Dieser Kurs ist für Teilnehmende mit Vorkenntnissen konzipiert. Talentierte Kursteilnehmenden können mit schwierigeren Fassungen wie Verschnitt-, Kornfassungen, Einreiben, usw. arbeiten. Der Umgang mit Sticheln, Pranteln und Fasserhandstück am Hängebohrmotor wird geübt.
Kursleitung: Wolfgang Schütz .
13 Antiklastisches Schmieden 05.08. – 11.08.
Antiklastisches Schmieden bietet Gestaltungsmöglichkeiten
die mit konventionellen Methoden nicht denkbar sind. Durch das Schmieden
der Bleche auf wellenförmigen Eisen oder Hölzern wird das
Auftiefen in 2 Richtungen möglich, wie es z. B. bei gewölbten
Armreifen der Fall ist.
Kursleitung: Ronda Coryell, Goldschmiedin, Schmuckgestalterin und Dozentin
an der Revere Academy in San Francisco, hat für Ihre Arbeiten zahlreiche
Auszeichnungen in den USA erhalten.
14 Mokume Gane 12.08. – 18.08.
Der japanische Begriff Mokume Gane bedeutet wörtlich „Holzmaserung
in Metall“, was den optischen Effekt dieser ca. 300 Jahre alten japanischen
Technik treffend beschreibt. Dabei werden dünne Bleche aus Kupfer, Silber,
Palladium oder Gold und deren Legierungen in mehreren Schichten übereinander
verschweißt. In dem so entstandenen Barren werden durch teilweises Abtragen
der Oberfläche Strukturen (Muster) eingearbeitet. Durch anschließendes
Weiterarbeiten wird aus dem Barren ein gleichmäßig starkes Blech.
Dieses Blech zeigt an der Oberfläche Muster aus unterschiedlichen Metallen
nebeneinander. In diesem Workshop wird gezeigt, wie man ein Blech und einen Ring
in der Mokume Gane-Technik anfertigt. Die Herstellung des Barrens erfolgt nach
einem vereinfachten Verfahren mithilfe eines Brenners anstelle eines speziellen
Ofens. So kann jeder Teilnehmer nach dem Kurs mit geringem Aufwand Mokume Gane Schmuckstücke herstellen.
Kursleitung: Georg Schulte 1993 – 1996 Goldschmiedeausbildung, 1996 – 2002
Gesellentätigkeit. 2003 Einarbeitung in die Mokume-Gane-Technik, 2005 Meisterprüfung. Seit 2004 Dozent für Mokume Gane und Leiter der Goldschmiedewerkstatt Oeding.
15 Traditionelle japanische Techniken A 19.08. – 25.08.
Meister Kageyama wird mit den Teilnehmenden zu Beginn dieses Kurses 3 traditionell japanische Metall-Legierungen anfertigen Die Rezepte wurden viele Jahrhunderte streng geheim gehalten und gelangten
erst ab dem 17. Jahrhundert nach Europa. Shakudo „Rotkupfer“ ist eine traditionelle japanische Metalllegierung aus Kupfer mit 2 – 7% Gold. Shiro Shibuichi ist ein Sammelbegriff für silberhaltige Kupferlegierungen.
Nami Shibuichi setzt sich aus ca 70%Cu 29 % Ag und 1% Au und enthält verschiedene Grautöne
Im zweiten Teil des Workshops wird die Flächentauschierung „Nunomezogan“ gezeigt und geübt.
Das zu bearbeitende Metallstück wird in Ziselierkitt befestigt, dann wird die Oberfläche des Grundmaterials mit einem scharfen Meisselchen aufgeraut, anschließend wird in diese aufgeraute Struktur eine dünne Metallfolie geschlagen und flachgehämmert. Abschließend werden verschiedene Patinierverfahren mittels japanischer Rezepte wie z.B. Pflaumenschnaps vorgestellt und angewendet.
16 Traditionelle japanische Techniken B 26.08. – 01.09.
Schwerpunkt in Professor Kageyamas zweitem Workshop wird hauptsächlich die Gestaltung und Bearbeitung von feinem Eisenblech sein. Dazu gehört das Schmieden Färben und Tauschieren von feinen Eisenblechen. Die Gestaltung und Herstellung japanischer Schwerter hat eine lange Tradition. K. Kageyama hat die damit verbundenen handwerklichen Techniken studiert und in seine eigenen Arbeiten einfliessen lassen. Die aus dünnem Eisenblech geschmiedeten und ziselierten Blätter haben unter Anderem ihre Tradition und Entsprechung in den berühmten Arbeiten aus Eisen, die während der Edo -und Meijzeit einen Kulminationspunkt technischer Virtuosität und künstlerischer Umsetzung in den hoch spezialisierten Metall-Werkstätten von Meistern des Schwertzubehörs darstellen.
Die Sprache in beiden Kursen ist englisch.
Kursleitung für Kurs 15 und 16: Kimiaki Kageyama ist Professor und Leiter des Metallbereichs am Hiko Mizuno Jewelry College in Tokio Japan.
17 Schmuck & Wellness 02.09. – 08.09.
Das tägliche Wellnessprogramm ist eine ideale Ergänzung und Entspannung zum Workshop, der den Teilnehmenden die Grundlagen des Schmuckmachens vermittelt. Dieser Kurs steht auch fortgeschrittenen Interessenten offen. Das Märchenhotel Bellevue ist ein originelles, erstklassiges Viersternhotel. On the Top gibt es ein verglastes Wellness- Penthouse mit einem spektakulären Panorama. Der Pauschalpreis enthält den Kurs mit etwa 20 Stunden Schmuckgestalten, ein Wellnessprogramm mit Massage, Magnetfeld, Aromatherapie, Nutzung von Hallenbad, Sauna und Solarium, fünf Übernachtungen im DZ (EZ gegen Aufpreis möglich) mit Frühstück, 4 Abendessen (mit 6 Gängen!); eine leichte Wanderung und einen Grillabend im Grünen.
Kursleitung: Felix Urs Stüssi Goldschmied, Gemmologe DGemG, Diplomdesigner FH
Miete eines Werkplatzes
In einer separaten kleinen Werkstatt können
in der Zeit vom 15. Juli bis 18. September 2012 eingerichtete Werkplätze
ohne Betreuung wochenweise für Sfr 200,- / € 125,-
gemietet werden.
Vier
Plätze können
von selbständig
arbeitenden Interessenten im Anschluss an einen
Kurs zur Verlängerung
des Aufenthaltes in Braunwald oder von Gruppen
nach Anfrage zum Spezialtarif gemietet werden.
Material
Eine umfangreiche Materialpalette
wie Edel- und Buntmetalle, Edelsteine, Acrylglas, Hölzer, Leder,
Federn und vieles mehr steht den Teilnehmern zur Umsetzung
auch ausgefallener Schmuckstücke zur Verfügung. Die Abrechnung
erfolgt individuell, je nach Verbrauch. In der
gut ausgestatteten Fachbibliothek finden sich
Informationen aus allen Bereichen des Schmuckschaffens.
Unterkunft
Braunwald Tourismus, CH-8784 Braunwald,
Telefon +41 055·653 65 65, Fax 653 65 66,
tourismusinfo@braunwald.ch
oder www.braunwald.ch hilft
Ihnen gerne bei der Suche nach einer Unterkunft
und sendet Ihnen -Unterlagen über Hotels, Wohnungen oder Häuser
zu.
Die Hotels von Braunwald bieten
den Teilnehmenden der Schmuckkurse ermässigte Preise.
Märchenhotel
Bellevue ****
Hotel Cristal***
Alexander’s
Tödiblick
Klösterli
adrenalin backpackers hostel