Braunwald

ist eines der wenigen autofreien Bergdörfer, in 80 Minuten von Zürich mit dem Zug (im Auto bis Linthal) erreichbar. In der unterrichtsfreien Zeit sind Wanderungen, Badeausflüge zu einem klaren See am Fusse einer wilden Berg- und Gletscherkulisse, Bergtouren, Gleitschirmfliegen und weitere Sommeraktivitäten wie z. B. Tennis möglich. Im Dorf gibt es Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Post, Geldautomat etc.



Der Ort liegt auf einer sonnigen Südterrasse (1200m), mit einem spektakulären hochalpinen Panorama.


Eishäuschen

Ursprünglich als Personalhaus des Grand Hotel Bellevue gebaut,wurde dieser „Holzwürfel“ 1988 ein Werkstatthaus für Schmuckmacher. Die grosse Werkstatt mit Zugang zur Terasse verfügt über 12 Arbeitsplätze, die mit allen Grundwerkzeugen und den übliche Geräten ausgestattet sind. Ebensoviele Plätze finden sich im angrenzenden Zeichenraum.




Das charmante Schmuckhaus ist einzigartig von seinem Äußeren und Inneren.



PROGRAMM 2012 (provisorisch)
Nr KW Termin Inhalt Dozenten
Sfr

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15.07. – 21.07.
22.07. – 28.07
29.07. – 04.08.
05.08. – 11.08.
12.08. – 18.08.
19.08. – 25.08.
26.08. – 01.09.
02.09. – 08.09.

Silberschmieden
Duftbehältnisse, Amulett & Talisman
Edelsteine fassen
Antiklastisches schmieden
Mokume Gane
Traditionelle japanische Techniken
Traditionelle japanische Techniken
Schmuck & Wellness

Geiger
Mack
Schütz
Coryell
Schulte
Kageyama
Kageyama
Stüssi

640,-
640,-
640,-
640,-
640,-
640,-
640,-
1150,-
490,-
490,-
490,-
490,-
490,-
490,-
490,-
980,-


Die angegebenen Preise beinhalten nur die Kursgebühr. Für die meinsten Workshops können Detailprogramme angefordert werden. Programmänderungen vorbehalten


INHALTSBESCHREIBUNG

Grundlagen
Workshops für Einsteiger und Teilnehmende mit Vorkenntnissen. Handwerkliches Geschick kann sich gleichzeitig mit der Entfaltung des kreativen Potentials entwickeln. Wir lernen die Kraft intuitiven Gestaltens, die Wirkung und Bedeutung bestimmter Materialien, Formen und Farben kennen. Eine ganzheitliche Betrachtungsweise unterstützt uns, materialgerecht eigene Ideen zu realisieren Durch eine individuelle Betreuung können Einsteiger die Grundtechniken kennenlernen, Fortgeschrittene erweitern das bereits vorhandenen Niveau und lernen Neues dazu.

Fortgeschrittene und Profis
Die Spezialkurse werden von profilierten Gastdozenten, (meistens Fachlehrern von Schmuckschulen) geleitet. Die zu einer Teilnahme erforderlichen Vorkenntnisse sind vom Kurs abhängig. Im Zweifelsfall bitte bei der Design Werkstatt anfragen. Die für die diese Workshops benötigten Spezialwerkzeuge stehen in der Regel zur Verfügung.

10  Silberschmieden  15.07. – 21.07.  
Es wird immer schwieriger, eine Gelegenheit zum Erlernen dieser hochinteressanten Technik zu finden. Die Realisierung von Silberschmiedearbeiten erfordert eine kompetente Anleitung und eine aufwändige Ausstattung mit entsprechendem Werkzeugen. Kupfer und Silberbleche können in üblichen Dimensionen und Mengen am Ort bezogen werden. Dieser Kurs bietet die Gelegenheit, verschiedene klassische Silberschmiedetechniken kennenzulernen und zu erproben.
Kursleitung: Karl Geiger, nach der Lehre zum Silber- und Goldschmied studierte er an der Fachschule in Schwäbisch Gmünd. Danach arbeitete er acht Jahre bei der alteingesessenen Berner Silberschmiede Pochon, deren Wurzeln ins 17. Jh. reichen. K.Geiger ist durch seine Berufserfahrung mit den schwierigsten Techniken vertraut.

11  Duftbehältnisse, Amulett & Talisman  22. 07. – 28. 07.
Ausgangspunkt ist eine kleine Sammlung angenehm duftender Kräuter, ätherische Öle, oder glücksbringender Materialien, Fundstücke und Lieblingsdinge. Die Teilnehmenden dieses Workshops sind eingeladen, solche Dinge, die für die persönliche Ausstattung der Behältnisse geeignet sind, zum Kurs mitzubringen. Die Herausforderung liegt in der Gestaltung und Umsetzung eines ungewöhnlichen Behältnisses. Am Anfang steht die Entwicklung der Idee durch Skizzen, Entwürfe und den Bau von Modellen. Beim Realisieren der Idee werden elementare Techniken des Goldschmiedens gezeigt und angewendet. Die Oberflächengestaltung ist ein wichtiger Aspekt. Der Schwierigkeitsgrad ist abhängig vom Entwurf des Schmuck-Stücks. Gearbeitet werden kann in vielen Materialien in Verbindung mit Metall (bevorzugt Silber). Der fertige Schmuck kann als Anhänger getragen werden.
Kursleitung: Norbert Mack, hatte nach seinem Schmuckdesign Studium an der Fachhochschule für Gestaltung ein eigenes Atelier und war bis Anfang 2011 Dozent an der Goldschmiedeschule in Pforzheim.

12  Edelsteine fassen  29.07. – 04.08.  
Die Herstellung von Fassungen kann viel Zeit beanspruchen. Deshalb können die Teilnehmenden vor Kursbeginn Steine Ihrer Wahl besorgen und dazu passende Fassungen oder sogar Schmuckstücke anfertigen, die dann ausgefasst werden können. Zu Übungszwecken werden Fassungen mit Stein zur Verfügung gestellt. Dieser Kurs ist für Teilnehmende mit Vorkenntnissen konzipiert. Talentierte Kursteilnehmenden können mit schwierigeren Fassungen wie Verschnitt-, Kornfassungen, Einreiben, usw. arbeiten. Der Umgang mit Sticheln, Pranteln und Fasserhandstück am Hängebohrmotor wird geübt.
Kursleitung: Wolfgang Schütz .


13  Antiklastisches Schmieden  05.08. – 11.08.
Antiklastisches Schmieden bietet Gestaltungsmöglichkeiten die mit konventionellen Methoden nicht denkbar sind. Durch das Schmieden der Bleche auf wellenförmigen Eisen oder Hölzern wird das Auftiefen in 2 Richtungen möglich, wie es z. B. bei gewölbten Armreifen der Fall ist.
Kursleitung: Ronda Coryell, Goldschmiedin, Schmuckgestalterin und Dozentin an der Revere Academy in San Francisco, hat für Ihre Arbeiten zahlreiche Auszeichnungen in den USA erhalten
.

14   Mokume Gane   12.08. – 18.08.
Der japanische Begriff Mokume Gane bedeutet wörtlich „Holzmaserung in Metall“, was den optischen Effekt dieser ca. 300 Jahre alten japanischen Technik treffend beschreibt. Dabei werden dünne Bleche aus Kupfer, Silber, Palladium oder Gold und deren Legierungen in mehreren Schichten übereinander verschweißt. In dem so entstandenen Barren werden durch teilweises Abtragen der Oberfläche Strukturen (Muster) eingearbeitet. Durch anschließendes Weiterarbeiten wird aus dem Barren ein gleichmäßig starkes Blech. Dieses Blech zeigt an der Oberfläche Muster aus unterschiedlichen Metallen nebeneinander. In diesem Workshop wird gezeigt, wie man ein Blech und einen Ring in der Mokume Gane-Technik anfertigt. Die Herstellung des Barrens erfolgt nach einem vereinfachten Verfahren mithilfe eines Brenners anstelle eines speziellen Ofens. So kann jeder Teilnehmer nach dem Kurs mit geringem Aufwand Mokume Gane Schmuckstücke herstellen.
Kursleitung: Georg Schulte 1993 – 1996 Goldschmiedeausbildung, 1996 – 2002 Gesellentätigkeit. 2003 Einarbeitung in die Mokume-Gane-Technik, 2005 Meisterprüfung. Seit 2004 Dozent für Mokume Gane und Leiter der Goldschmiedewerkstatt Oeding.

15  Traditionelle japanische Techniken A 19.08. – 25.08.
Meister Kageyama wird mit den Teilnehmenden zu Beginn dieses Kurses 3 traditionell japanische Metall-Legierungen anfertigen Die Rezepte wurden viele Jahrhunderte streng geheim gehalten und gelangten erst ab dem 17. Jahrhundert nach Europa. Shakudo  „Rotkupfer“ ist eine traditionelle japanische Metalllegierung aus Kupfer mit 2 – 7% Gold. Shiro Shibuichi  ist ein Sammelbegriff für silberhaltige Kupferlegierungen. Nami Shibuichi setzt sich aus ca 70%Cu 29 % Ag und 1% Au und enthält verschiedene Grautöne Im zweiten Teil des Workshops wird die Flächentauschierung „Nunomezogan“ gezeigt und geübt.
Das zu bearbeitende Metallstück wird in Ziselierkitt befestigt, dann wird die Oberfläche des  Grundmaterials mit einem scharfen Meisselchen aufgeraut, anschließend wird in diese aufgeraute Struktur eine dünne Metallfolie geschlagen und flachgehämmert. Abschließend werden verschiedene Patinierverfahren mittels japanischer Rezepte wie z.B. Pflaumenschnaps vorgestellt und angewendet.

16  Traditionelle japanische Techniken B 26.08. – 01.09.
Schwerpunkt in Professor Kageyamas zweitem Workshop wird hauptsächlich die Gestaltung und Bearbeitung von feinem Eisenblech sein. Dazu gehört das Schmieden Färben und Tauschieren von feinen Eisenblechen. Die Gestaltung und Herstellung japanischer Schwerter hat eine lange Tradition. K. Kageyama hat die damit verbundenen handwerklichen Techniken studiert und in seine eigenen Arbeiten einfliessen lassen. Die aus dünnem Eisenblech geschmiedeten und ziselierten Blätter haben unter Anderem ihre Tradition und Entsprechung in den berühmten Arbeiten aus Eisen, die während der Edo -und Meijzeit einen Kulminationspunkt technischer Virtuosität und künstlerischer Umsetzung in den hoch spezialisierten Metall-Werkstätten von Meistern des Schwertzubehörs darstellen.
Die Sprache in beiden Kursen ist englisch.
Kursleitung für Kurs 15 und 16: Kimiaki Kageyama ist Professor und Leiter des Metallbereichs am Hiko Mizuno Jewelry College in Tokio Japan.

17 Schmuck & Wellness 02.09. – 08.09.
Das tägliche Wellnessprogramm ist eine ideale Ergänzung und Entspannung zum Workshop, der den Teilnehmenden die Grundlagen des Schmuckmachens vermittelt. Dieser Kurs steht auch fortgeschrittenen Interessenten offen. Das Märchenhotel Bellevue ist ein originelles, erstklassiges Viersternhotel. On the Top gibt es ein verglastes Wellness- Penthouse mit einem spektakulären Panorama. Der Pauschalpreis enthält den Kurs mit etwa 20 Stunden Schmuckgestalten, ein Wellnessprogramm mit Massage, Magnetfeld, Aromatherapie, Nutzung von Hallenbad, Sauna und Solarium, fünf Übernachtungen im DZ (EZ gegen Aufpreis möglich) mit Frühstück, 4 Abendessen (mit 6 Gängen!); eine leichte Wanderung und einen Grillabend im Grünen.
Kursleitung: Felix Urs Stüssi Goldschmied, Gemmologe DGemG, Diplomdesigner FH


Miete eines Werkplatzes
In einer separaten kleinen Werkstatt können in der Zeit vom 15. Juli bis 18. September 2012 eingerichtete Werkplätze ohne Betreuung wochenweise für Sfr 200,- / € 125,- gemietet werden. Vier Plätze können von selbständig arbeitenden Interessenten im Anschluss an einen Kurs zur Verlängerung des Aufenthaltes in Braunwald oder von Gruppen nach Anfrage zum Spezialtarif gemietet werden.

Material
Eine umfangreiche Materialpalette wie Edel- und Buntmetalle, Edelsteine, Acrylglas, Hölzer, Leder, Federn und vieles mehr steht den Teilnehmern zur Umsetzung auch ausgefallener Schmuckstücke zur Verfügung. Die Abrechnung erfolgt individuell, je nach Verbrauch. In der gut ausgestatteten Fachbibliothek finden sich Informationen aus allen Bereichen des Schmuckschaffens.

Unterkunft
Braunwald Tourismus, CH-8784 Braunwald,
Telefon +41 055·653 65 65, Fax 653 65 66,
tourismusinfo@braunwald.ch
oder www.braunwald.ch hilft Ihnen gerne bei der Suche nach einer Unterkunft und sendet Ihnen -Unterlagen über Hotels, Wohnungen oder Häuser zu.

Die Hotels von Braunwald bieten den Teilnehmenden der Schmuckkurse ermässigte Preise.

Märchenhotel Bellevue ****

Hotel Cristal
***

Alexander’s Tödiblick

Klösterli


adrenalin backpackers hostel


Bauernpension Gisler Burstberg Braunwald
Diese wunderschön gelegene Pension aus dem 19 Jhdt.mit 7 einfachen Zimmern einer Selbstversorgerküche und einem Aufenthaltsraum ist eine sehr preiswerte Unterkunft für Gäste die keine hohen Ansprüche stellen aber den Charme und die Gastfreundschaft der Familie Gisler zu schätzen wissen.Anfragen; Famgisler5@bluewin.ch


Florenz Freiburg